CDU Gemeindeverband Ketsch

Geplanter Kiesabbau im Entenpfuhl

CDU Ketsch steht an der Seite der Bürgerinitiative gegen den geplanten Kiesabbau

Helmut Schmid, Rainer Fuchs, Madeleine Heidenreich, Helmut KuhnHelmut Schmid, Rainer Fuchs, Madeleine Heidenreich, Helmut Kuhn

Bei einem Treffen der Bürgerinitiative war die CDU Ketsch zu Gast im Gewann Entenpfuhl, in dem eine 42 ha große Waldfläche gerodet werden soll, um an dieser Stelle einerseits Kies abzubauen und andererseits ein Betonwerk zu errichten. Schon kurz nach Bekanntwerden dieses Vorhabens hatte sich in Ketsch eine Bürgerinitiative gegründet, die seitdem gegen dieses Projekt kämpft. Die Fläche grenzt unmittelbar an Ketsch, liegt jedoch vollständig auf Schwetzinger Gemarkung. Dennoch waren die Ortsverbandsvorsitzende Madeleine Heidenreich, der Fraktionsvorsitzende Rainer Fuchs, der Ehrenvorsitzende Helmut Schmid sowie Vorstandsmitglied Helmut Kuhn der Einladung der BI gefolgt, um sich über den aktuellen Sachstand direkt vor Ort zu informieren und den Akteuren der BI die volle Unterstützung des CDU-Ortsverbandes beim Widerstand gegen dieses Projekt zuzusichern.

Zentraler Kritikpunkt neben dem Verlust einer erheblichen Waldfläche ist die mögliche Verschlechterung der Trinkwasserqualität, denn große Teile des Trinkwasserreservoirs der Schwetzinger Hardt liegen direkt unterhalb des geplanten Abbaugebiets. Und mit diesem Trinkwasser werden nicht nur die umliegenden Gemeinden mit qualitativ erstklassigem Trinkwasser versorgt, sondern auch Teile von Mannheim und Heidelberg.

Die Ketscher CDU Kommunalpolitiker dankten den Akteuren der BI für deren unermüdliches Engagement. „Es wäre wünschenswert, wenn sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger hier aktiv einbringen würden“ sind sich BI-Sprecher Heinz Eppel und Madeleine Heidenreich einig.